Jordan Schuhe

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Jordan Schuhe – mein Heiligtum

“I was seven years old, when I got my first pair“

Mit diesen Wörtern beginnt der Song “Wings“ von Macklemore & Ryan Lewis.
Ein Song über die ersten paar Jordan Schuhe, der gleichzeitig eine Art Hymne für viele Sneakerheads ist.

Michael Jordan war und ist für mich der beste Basketballer – hands down! Dass dieser allerdings auch Jahre nach dem Ende seiner Karriere zum Teil Gesprächsthema Nummer 1 ist, haben wir seinem Geschäftssinn zu verdanken. Es soll sich hierbei allerdings keinesfalls um eine Ode an die Brand handeln, sondern wie Macklemore & Ryan Lewis es schon treffend ausgedrückt haben, um einen der Schuhe, zu dem viele von uns eine Geschichte haben.

“I hit that court, and when I jumped, I jumped, I swear I got so high“

Die Jordanschuhe waren und sind für mich ein Heiligtum, was on court Sneaker angeht.

Mein allererster Jordan Schuh war der “Air Jordan IX“ – mit 18 Jahren gab es das erste Modell der Bball legende auf den eigenen Füßen. Ab dem Moment als ich die Schuhe in der Hand gehalten habe, gab es eine gewisse Verbindung, die man so nicht erklären kann.

Es geht und ging dabei aber nicht um das Thema Fashion oder Lifestyle. Es war vielmehr eine Verbindung zum Sport und gleichzeitig die Möglichkeit, “like Mike“ zu sein.

“Yo, I stick out my tongue so everyone could see that logo“

Die Sneaker wurden im Anschluss bei jedem Training und Spiel getragen – on court versteht sich. Jeder äußere Einfluss wurde gleich kritisch beäugt. Die Schuhe waren ein Teil von einem selbst und so wurden sie auch behandelt. Die Aura sollte bloß nicht verloren gehen. Jeder, der die Schuhe zum Abhängen off court genutzt hat, wurde mit Unverständnis beäugt.

Jordan Schuhe

“I’m an individual, yeah, but I’m part of a movement
My movement told me be a consumer and I consumed it
They told me to just do it, I listened to what that swoosh said“

Mit den Jahren legte sich das Unverständnis – die Brand wurde zum Lifestyle Aspekt. Einem Aspekt, den viele nicht verstehen, was aber OK ist. Für viele ist Jordan nur eine Brand und nicht die Legende; seine Sneaker ein reiner Stylefaktor und kein legendärer Schuh, der einem den “be like Mike“ Modus gab.


Ich besitze derzeit noch ein paar Air Jordans. Das Modell XiV war und ist einer meiner Lieblinge, die ich heutzutage immer noch ab und an auf dem on court trage. Trotz des Konsums und dem Styleaspekt bleibt die Marke und der Schuh für mich etwas Besonderes.

Etwas was viele nicht verstehen werden, was auch vollkommen legitim ist. Spätestens wenn man die Bball- und Sneakernerds aus der Vergangenheit trifft, weiß man um die Einmaligkeit des besagten “jordan brand movements“, der für mich ein anderer ist als für einen Großteil von Euch.

“These Nikes help me define me, and I’m trying to take mine, off”

Ich tausche das help gegen helped.

Swoosh

Hamburg based seit 1994 mit kreativem und sportlichem Geist! Tag für Tag in der Agenturszene zu Hause und Bestandteil des Kunstkollektives “Urbanskills“. Fotograf, Social Media Hero und Blogger aus Leidenschaft samt Vorliebe für visuelle Medien. “Skills are cheap, Passion is priceless!“

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